Katastrophenhilfe

In Katastrophenfällen kooperieren wir mit anderen international tätigen Hilfsorganisationen, darunter NAK-karitativ, eine gebietskirchenübergreifende Hilfsorganisation der neuapostolischen Kirchen in Deutschland. Dabei unterstützen wir finanziell Hilfsmaßnahmen der vor Ort tätigen Organisationen.

Hilfe für Erdbebenopfer in Nepal

Unvorstellbares Leid, Not und großflächige Zerstörungen verursachten in Nepal ein verheerendes Erdbeben, das sich am 25. April 2015 ereignete, sowie das nachfolgende schwere Erdbeben am 12. Mai 2015. Vermutlich mehr als 8.000 Menschen verloren durch diese Naturkatastrophen ihr Leben.

Für die betroffenen Menschen haben staatliche und nichtstaatliche Hilfseinrichtungen Nothilfemaßnahmen organisiert. 30.000 Euro an Soforthilfe hat unser Missionswerk einer christlichen überkonfessionellen Hilfseinrichtung gespendet, mit der wir schon zusammengearbeitet haben. Diese Hilfseinrichtung steht weltweit mit dem Schwerpunkt „Katastrophenhilfe“ Menschen in Notsituationen bei und leistet insbesondere medizinische Hilfe.

Wenn auch Sie für die Katastrophenhilfe in Nepal spenden möchten, können Sie dies tun unter:

Missionswerk der NAK Süddeutschland e.V.
IBAN: DE20 6012 0500 0007 7260 00
BIC: BFSWDE33STG (Bank für Sozialwirtschaft),
Verwendungszweck: Erdbeben Nepal, Kostenträger 8101 1014

(Sollten die beim Missionswerk eingehenden Spenden für diesen Zweck den notwendigen Bedarf überschreiten, werden sie für andere Hilfsaktionen verwendet.)

Bezirksapostel Michael Ehrich, Vorstandsvorsitzender des Missionswerks und Präsident der neuapostolischen Gebietskirche Süddeutschland, veranlasste zudem, dass 10.000 Euro aus dem Missionswerk-Budget an die Gebietskirche Canada gespendet werden, die für die neuapostolischen Christen in Nepal zuständig ist und ebenfalls Hilfe vor Ort leistet.

Ebolaepidemie in Guinea, Liberia und Sierra Leone

In Guinea und in Liberia hat die Ebolaepidemie, die wahrscheinlich im Dezember 2013 begann, zwischenzeitlich die Hauptstädte Conakry und Monrovia erreicht. Alarmierend ist die Pressemitteilung von „Ärzte ohne Grenzen“ vom 23. Juni: „Die Epidemie ist außer Kontrolle“. Dies trifft insbesondere für das dritten von Ebola betroffene Land Sierra Leone zu, wo die Fallzahlen sehr schnell ansteigen. Bislang sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 632 Menschen an Ebola gestorben, davon 206 in Sierra Leone.

Ebola ist eine hoch ansteckende Erkrankung, die durch Viren verursacht wird. In bis zu 90 Prozent der Fälle kann die Erkrankung laut WHO tödlich enden. Das Ebola-Virus wird durch Körperflüssigkeiten übertragen. Symptome sind hohes Fieber, Erbrechen und Blutungen. Patienten, die an Ebola erkrankt sind, müssen isoliert und alle Kontaktpersonen überwacht werden. Eine Impfung gegen das Virus gibt es bisher nicht.

Mangelnde Aufklärung, Unverständnis gegenüber der Infektion sowie das Festhalten an Traditionen, z.B. das Küssen Verstorbener, erschweren eine Eindämmung der Epidemie. Häufig verbreitet sich der Erreger innerhalb der Familie rasant.

Bezirksapostel Michael Ehrich, der unter anderem die betroffenen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone betreut, wendet sich mit einem Rundschreiben an die neuapostolischen Gemeinden vor Ort und bittet darum, vorbeugende Maßnahmen dringend zu beachten. Dazu gehören z.B. Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder die Reinigung und Desinfektion verschmutzter Oberflächen, das intensive Kochen von Wildfleisch sowie das vermeiden von engem Kontakt zu Erkrankten. Bei der Pflege von Ebolakranken muss Schutzkleidung getragen werden.

Das Missionswerk hilft durch den Kauf von Hygieneartikeln. Zudem werden vor Ort tätige Organisationen, wie z.B. das Rote Kreuz, bei der Durchführung von Aufklärungs- und Sensibilisierungs-Kampagnen unterstützt.