Katastrophenhilfe

In Katastrophenfällen kooperieren wir meistens mit anderen international tätigen Hilfsorganisationen, darunter NAK-karitativ, eine gebietskirchenübergreifende Hilfsorganisation der neuapostolischen Kirchen in Deutschland. Dabei unterstützen wir finanziell Hilfsmaßnahmen der vor Ort tätigen Organisationen.

Mehrere Hundert Tote nach Überschwemmungen und Erdrutschen in Freetown

Aufgrund heftiger Regenfälle, Überschwemmungen und Erdrutsche sind Mitte August über 400 Menschen im westafrikanischen Staat Sierra Leone ums Leben gekommen; mehr als 3000 Menschen haben ihr Zuhause verloren.

Eine Schlammlawine erfasste in den frühen Morgenstunden des 14. August ganze Siedlungen in der Hauptstadt Freetown und überraschte die Bewohner offenbar im Schlaf. Unter den Opfern sind laut den örtlichen Medien über 100 Kinder, die aus den Fluten geborgen wurden. Viele werden noch vermisst.

Das Missionswerk unterstützt in Zusammenarbeit mit der Neuapostolischen Kirche in Sierra Leone die Menschen vor Ort mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Kleidern und Hygieneartikeln. Zusätzlich werden andere vor Ort tätige Hilfsorganisationen bei Ihrer Arbeit unterstützt, zum Beispiel das Rote Kreuz.

Für die Hilfsmaßnahmen stellte das Missionswerk 20.000 Euro zur Verfügung.

 
 

Hilfe für Schüler im Südsudan

Mit 20.000 Euro unterstützt das Missionswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland e.V. ein Projekt zur Katastrophenhilfe im Südsudan, wo seit 2013 Bürgerkrieg herrscht und Hunderttausende Menschen, darunter zahlreiche Kinder, eine große Hungersnot erleiden. Das Hilfsprojekt wird durchgeführt von NAK-karitativ, dem langjährigen Partner des Missionswerks.

Die Nothilfe von insgesamt 60.000 Euro kommt ca. 800 Schülern und ihren Familien im Ortsteil Munikki in der Hauptstadt Juba zugute. Durch das Projekt wird die Grundversorgung der Familien mit Nahrungsmitteln für zwei bis maximal drei Monate gesichert. Zusätzlich erhalten die Schüler an ein bis zwei Tagen pro Woche eine trockene Mahlzeit während der Unterrichtszeit.

Bereits im Dezember 2016 ging eine Spende des Missionswerks in Höhe von 50.000 Euro an die Hilfsorganisation „Aktion gegen den Hunger“ (siehe Artikel auf der Webseite der Gebietskirche Süddeutschland), die mit ihren Hilfsmaßnahmen unter anderem im Südsudan zurzeit stark präsent ist und Hungerhilfe leistet.

Wenn auch Sie für die Katastrophenhilfe in Südsudan spenden möchten, können Sie dies tun unter:
Missionswerk der NAK Süddeutschland e.V.
IBAN: DE20 6012 0500 0007 7260 00
BIC: BFSWDE33STG (Bank für Sozialwirtschaft),
Verwendungszweck: Hungerhilfe Südsudan, Projektnummer 606001

(Sollten die beim Missionswerk eingehenden Spenden für diesen Zweck den notwendigen Bedarf überschreiten, werden sie für andere Hilfsaktionen verwendet.)

© Foto: Andrew Parsons